Gottesdienste im Oktober jeden Sonntag 10.00 Uhr

03. Oktober Erntedankfest mit gemeinsamen
Mittagessen
Leitung: Jürgen Bergen
Predigt: C. Pauls
Kollekte: Dankopfer

10. Oktober Abschluss der Bibelwoche
Abendmahl mit Einzelkelchen
Leitung: Helene Heidebrecht
Predig: D. Trefz
Kollekte: Mission in Ghana


17. Oktober MA-Segnung
Leitung: Andreas Bachmann
Predigt: Lutz Heidebrecht
Kollekte: Unsere Gemeinde


24. Oktober Erntedank-und Missionsfest
in Bammental


31. Oktober Leitung: noch offen
Predigt: Lutz Heidebrecht
Kollekte: Unsere Gemeinde


Parallel zum Gottesdienst findet die Sonntagsschule statt
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Veranstaltungen während der Woche

Singkreis dienstags 12.+26.Oktober 19.30 Uhr
Bibelstunde dienstags 15.00 Uhr
Jungschar donnerstags 18.00 Uhr
Vorstand Mittwoch, 13. Oktober 19.30 Uhr
Jugendkreis freitags 19.30 Uhr
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Bibelwoche 6. - 10.10.

mit Dieter Trefz, Leiter der Kontaktmission
Themenentwurf: Elia - Eine Reise durch die Tiefen und über die Höhen des Lebens, angetrieben von der Sehnsucht nach Wahrheit, Gerechtigkeit und nach Gott.
Mittwoch 19:30 Uhr Mein Gott und mein Herr
Donnerstag 19:30 Uhr Auf dem Gipfel des Erfolgs
Freitag 19:30 Uhr Du lässt mich nicht fallen. Im Tal der Tränen
Sonntag 10.00 Uhr Die Kleinen hängt man auf und die Großen lässt man laufen

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Erntedank- und Missionsfest am 24. Oktober 2010

In Bammental

„Gemeinde mit Schwung und Halt…
Gemeinde für jung und alt…“

Als Geschwister unseres Gemeindeverbandes wollen wir:
• Gott loben - Gemeinschaft finden
• Miteinander feiern - Verbindungen finden und erneuern
• Anteil nehmen - uns inspirieren lassen

10.00 Uhr Gottesdienst
Thema: »Gemeinde mit Schwung und Halt…
Gemeinde für jung und alt…«
Der Gottesdienst wird gestaltet von der
Mennonitengemeinde Backnang.
Predigt: Eugen Reiser

11.30 Uhr Werke und Gemeinden stellen neue Mitarbeitende vor
Präsentation von Christliche Dienste (CD)
»Zwischen Abenteuer und christlichem Auftrag«

12.45 Uhr Mittagessen, Kaffee & Kuchen

Einladungen zum Erntedank- und Missionsfest liegen in der Gemeinde aus. Für die Hin- und Rückfahrt werden Fahrgemeinschaften gebildet.
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Kontrapunkt

der etwas andere Gottesdienst

Auf der Suche nach einem neuen Namen für unseren evangelistischen Nachmittagsgottesdienst hat sich das Team für „Kontrapunkt ·“ entschieden. Der Name kommt aus der Musiksprache und bezeichnet in seiner einfachsten Bedeutung zunächst die „Gegenstimme“. Mit der Verkündigung des Evangeliums können wir eine Gegenstimme hör- und erlebbar machen, die den Menschen unserer Zeit Hoffnung und Mut zuspricht und sie zu einer lebendigen Beziehung mit ihrem Schöpfer einlädt. Wer Mühe hat, selig zu werden, und beladen ist, der ist bei Jesus genau richtig und findet in der Gegenstimme Gottes Halt und Sinn.
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Kirche im Dialog

Am Freitag, den 1. Oktober findet von 18-20 Uhr in der Petruskirche Sachsenweiler die nächste Veranstaltung von Kirche im Dialog statt in der Reihe „Geld regiert die Welt. Wer regiert das Geld?“. Prof. Dr. Claudia Schulz von der Ev. Hochschule Ludwigsburg spricht zum Thema „Arm ist mehr als wenig Geld. Perspektiven auf Armut und Teilhabe“. Dass die soziale Schere in Deutschland zunehmend auseinander klafft und Armut nicht nur in Großstädten besteht, ist mittlerweile bekannt. Doch Armut hat eine eigene Lebenswelt und ist deshalb oft unsichtbar. Was bedeutet Armut aus Sicht der Betroffenen? Welche Ansatzpunkte gibt es für Kirche und Gesellschaft, die Lebenswelt der Armen zu erreichen? In ihrem Vortrag bietet Schulz Erkenntnisse aus der Armutsforschung und verknüpft diese mit Fragen der Kirchen- und Gemeindeentwicklung. Nach einem Imbiss gibt es die Möglichkeit zu Rückfragen und zur Diskussion mit der Referentin. Kirche im Dialog ist eine Initiative der Gesamtkirchengemeinde Backnang.
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Besuch aus Südamerika

Am ersten Wochenende im Oktober (2.+3.10.) bekommen wir Besuch von Christian Pauls, Leiter des brasilianischen Missionswerks AMB. Am Samstag wird er im „Café Begegnung“ berichten und am Sonntag hält er die Predigt im Gottesdienst.
Die AMB – Associação Menonita Beneficente (Mennonitisches Missions- und Hilfswerk) wurde am 19. August 1988 zur Linderung sozialer und geistlicher Missstände gegründet.
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Filmabend mit Bernd Umbreit

Am 7. Oktober lädt unsere Evang. Nachbargemeinde Steinbach zu einem interessanten Filmabend mit dem bekannten Filmproduzenten Bernd Umbriet ein. 1964 gegründete er zusammen mit seiner Frau Heidi das Unternehmen „Filme als Anliegen“. Der Titel des gezeigten Films wird noch bekannt gegeben, Beginn ist um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Stephanus-Kiche in Steinbach.
Infos unter: www.umbreit-film.de
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Weihnachtsmarkt

Die erste Vorbesprechung unseres Einsatzes auf dem Weihnachtsmarkt findet am 25.10. um 19:30 Uhr im Gemeindehaus statt.
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Schulung für den Besuchsdienst

Der Besuchsdienst ist ein wichtiger Arbeitszweig unserer Gemeinde. Die derzeitigen Mitarbeiter möchten wir ermutigen und weitere Mitarbeiter gewinnen, darum bieten wir Ende November zwei Abende mit Diakon Wolfgang Fuchs vom Amt für missionarische Dienste aus Stuttgart an.Datum 23. und 24. November
Uhrzeit 19:00 Uhr
Thema "Geburtstagsbesuche in der Gemeinde"

Herzliche Einladung an alle Interessierte!
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Schulung für Verkündiger

Zusammen mit dem Gemeindebund der Neutäufer (ETG) bietet unser Verband eine Schulung für Verkündiger an, die von Bernhard Ott, Bienenberg, geleitet wird. An 4 Samstagen lassen sich Mitarbeiter für den Verkündigungsdienst schulen - aus unserer Gemeinden nehmen folgende Personen teil: Andreas Bachmann, Jürgen Bergen, Daniel Dettweiler, Viktor Fisch, Jakob Janzen, Christian Schober und Bernhard Warkentin. In den kommenden Monaten geben wir den Teilnehmern, die bis jetzt noch nicht im Verkündigungsdienst stehen, Einsatzmöglichkeiten.
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Anfänge der Mission in Ghana - Teil 3

Teil 1 beschrieb den schweren Start von vier jungen Pionieren im Jahr 1829. Drei von ihnen waren in kürzester zeit dem Tropenfieber erlegen. Der Missionar Henke lebte und wirkte mehrere Jahre. Im 2. Teil hörten wir vom „Häuserbauer“ Riis, der später mit der ihm zugesandten Frau einen Vorstoß ins Landesinnere wagte, bevor er für einen Heimataufenthalt nach Basel gerufen wurde. Kurz vor seiner Abreise kam der König und die Stadtältesten von Akropong, um sich von ihm zu verabschieden. Der König ließ ihm durch einen Sprecher ausrichten: „Als Gott die Welt schuf, machte er ´Buch´ für den weißen Mann und ´Fetisch´ für den schwarzen Mann. Wenn du uns schwarze Leute zeigen kannst, die das Buch des weißen Mannes lesen können, werden wir dir (d.h. deiner Botschaft) folgen“.
Mit welchen Gefühlen wird Riis wohl das Land verlassen haben? War jetzt mir seiner Abreise der große Traum einer christlichen Kirche in Ghana zerbrochen?
In Europa angekommen, suchte Riis zusammen mit der Missionsleitung nach Wegen, farbige Missionare nach Ghana zu senden. Sie beschlossen, Riis zu den west-indischen Inseln zu schicken und in den chr. Gemeinschaften der Herrnhuter Brüder nach willigen Gläubigen zu suchen. Diese waren Christen mit afrikanischen Wurzeln, also Nachfahren der Menschen, die durch den Sklavenhandel in die Karibik gekommen waren. Riis fand 6 Familien, die nach einer bewegenden und tränenreichen Aussendungsfeier am 8. Februar 1843 von Jamaika aufbrachen und passend zum Osterfest in Christiansburg an der Goldküste ankamen. 3 Jahre nach seiner Abreise kehrte Riis zusammen mit diesen Familien zurück nach Ghana. Dort wurde der „Osiadang“, der Häuserbauer herzlich empfangen. Seine mühsam errichtete Hütte war allerdings nicht mehr bewohnbar und seine Gärten waren verwildert.
Zusammen mit den „verpflanzten“ Glaubensgeschwister aus Jamaika lebte und predigte Riis das Evangelium von Jesus Christus. Aber die schwarzen Christen aus dem Westen hatten noch andere Kostbarkeiten im Gepäck: Sie brachten Pflanzensamen mit. Darunter auch Samen einer, wie sich später rausstellen sollte, kostbaren Frucht. Diese Frucht würde das Gold,das die Menschen mühsam aus dem Sand der Flüsse wuschen, verdrängen.
Ein schlichtes Bäumchen, dessen reife Früchte grüngolden am Stamm und den Ästen hingen, würde dafür sorgen, dass Ghana letztlich zur Unabhängigkeit gelangt. Öffnet man die Frucht, umschließt die Hülle weiße Bohnen, die nach ihrer Fermentierung zur bekannten braunen Kakaobohne werden. Von diesem braunen Gold wurden 1891 ganze 80 Pfund geerntet. Bereits 1936 erbrachte die Ernte 310.000 Tonnen an Ertrag. Heute belegt das kleine Land Ghana unter den 10 wichtigsten Exportländern hinter Indonesien Platz 2.
Der eifrige Missionar Andreas Riis konnte noch das zarte aufkeimen des Pflänzchens „Gemeinde“ sehen, musste aber 1845 die Goldküste wegen gesundheitlichen Gründen verlassen. Drei Wochen nach seiner Abreise musste Riis seine Frau dem Meer übergeben; sie war am 5. September an Bord ihres Schiffes gestorben
In den nächsten Jahren wurden weitere bedeutende Missionare an die Goldküste entsandt: Johannes Zimmermann (1850), Johann Gottlieb Christaller (1853), Fritz Ramseyer. Durch vielfältige diakonische, medizinische, landwirtschaftliche und bildende Projekte wurde die Botschaft von Jesus Christus bekräftigt. 1873 wurden die ersten drei afrikanischen Pfarrer ordiniert. 1880, also 50 Jahre nach den Anfängen, wurde die erste Synode abgehalten. Heute bekennen sich rund die Hälfte der Ghanaer zum christlichen Glauben. Die Ghana Monnonite Church wurde übrigens 1957 gegründet und zählt heute rund 5.000 Mitglieder.


Generalkonferenz der Basler Mission 1867 -
mit auf dem Bild die Ghana-Missionare Zimmermann und Christaller
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