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Juli 2010

Zerstritten und uneinig verließen sie Paulus, als er sagte: „Der Heilige Geist hatte recht, als er euren Vätern durch den Propheten Jesaja sagen ließ: <Gehe zu diesem Volk und sprich: Ihr werdet hören und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart. Ihre Ohren und Augen halten sie fest verschlossen, um nur ja nichts zu sehen, zu hören und zu verstehen. Sie würden sich sonst bekehren, und ich würde sie heilen.>“Apostelgesch. 28, 25-27Paulus befindet sich in Rom in Gefangenschaft. Es war ihm aber trotzdem möglich, führende Männer aus der jüdischen Gemeinde zu sich einzuladen. Er sprach zu ihnen über Gottes neue Welt. Vom Morgen bis zum Abend erzählte er ihnen von Jesus, und erklärte ihnen, wie bereits das Gesetz Mose und die Bücher der Propheten auf Jesus hingewiesen hatten. Einige ließen sich überzeugen, andere aber nicht. Zerstritten und uneinig gingen sie wieder auseinander.
Paulus sagte: Der heilige Geist hatte Recht, als er euren Vorfahren durch den Propheten Jesaja sagen ließ: Geh zu diesem Volk und sprich, ihr werdet hören und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen, denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichgültig. Sie sehen und hören nicht. Sie sind gleichgültig und wollen nicht zu mir umkehren. Darum kann ich ihnen nicht helfen und sie nicht heilen.
Nicht helfen, und nicht heilen können. Wie bitter sind solche Worte. Deshalb wollen wir mit dem Lieder-Dichter Paul Gerhardt einstimmen: O komm du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein .....

Erika H.