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Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und er kennt die, die auf ihn trauen.
Nahum 1,7


Schuldenkrise, Hungersnot und Kriege. Not hat viele Facetten. Doch beschreibt Not nicht nur Zustände weit weg in Entwicklungsländern und Katastrophengebieten. Not ist auch Teil unseres persönlichen Lebens und äußert sich hier vielleicht nicht primär auf der materiellen Ebene, dafür aber auf der sozialen und seelischen Ebene umso mehr. Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, kaputte Beziehungen, Krankheit etc. sind nur wenige Beispiele für Nöte aus unserem Alltag!
Welche konkrete Not erlebe ich gerade?
Und: Was mache ich damit? Wohin wende ich mich?
Der Vers macht mir deutlich, dass es einen Zufluchtsort gibt: da ist ein Felsen, der den Stürmen des Lebens standhält. Es gibt einen, der meine Füße auf festen Grund stellt, einen, der meine Schritte fest macht, trotz schwieriger Situationen.
Wer hat Zugang zu dieser Feste? Wo ist dieser Zufluchtsort zu finden?
Zugang haben die, die auf ihn trauen! Da ist jeder angesprochen und eingeladen!
Dem HERRN mein Vertrauen zu schenken ist

nicht an Lokalitäten gebunden.Ich kann das eigentlich überall tun, beim Spazierengehen, beim Autofahren oder zu Hause auf dem Sofa! Wie schön und praktisch zugleich hat Gott das eingerichtet, dass er einfach nur ein Gebet weit weg ist! Der sichere Ort für unsere Seele, nach dem wir uns sehnen, liegt vor der Tür unseres Herzens. Wir sind eingeladen davon Gebrauch zu machen und Jesus zu bitten in unsere Not hineinzukommen und uns darüber zu freuen, dass er unsere Hilfe ist (du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Ps 23,5). Auch wenn es hart auf hart kommt, will Gott uns mit leckerer Speise versorgen und uns neuen Mut geben!
Gott ist an uns interessiert und er kennt und hört und sieht uns, er weiß was wir brauchen! Er weiß, dass wir festen Boden unter den Füßen benötigen und er gibt großzügig, denn er ist gütig, d.h. reich an guten Taten! Lassen wir uns von dem gütigen Gott beschenken. Nehmen wir sein Angebot der Hilfe und der Festigung unserer Schritte an. Erfreuen wir uns an seiner Güte – auch wenn der Weg nicht immer einfach ist!
Matthias B.